Intensivstation

Unsere Intensivstation ist mit acht Betten/Monitorplätzen ausgestattet, wovon drei Bettplätze eine invasive Beatmung und ein Bettplatz eine nicht invasive Beatmung ermöglichen. Im Rahmen unseres Versorgungsauftrages ist die Station eine wichtige Einrichtung in der Behandlung schwerkranker Patienten des Landkreises . Als interdisziplinäre Station werden Patienten der Inneren und Chirurgischen Abteilung behandelt.

Im Bereich der Inneren Medizin sind dies zum überwiegenden Anteil Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems (Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen), während im chirurgischen Fachgebiet lebensbedrohliche Erkrankungen des Magen-Darmtraktes und Traumafolgen überwiegen.

Auch für geplante größere Operationen werden Bettenplätze für die intensivierte Überwachung nach der Operation bereitgehalten.

Neben einer technisch auf dem neusten Stand befindlichen apparativen Ausrüstung der Intensivstation ist uns die persönliche Zuwendung und Pflege der Patienten ein wichtiges Anliegen. Den gut ausgebildeten Schwestern und Pflegern gelingt es gerade bei unseren älteren Patienten und Angehörigen auch die Ängste vor einer technisch dominierten Medizin zu mildern.

Wir sind eine "Angehörigenfreundliche Intensivstation"

Das Team der Intensivstation aus der Klinik Lilienthal freut sich über die Auszeichnung zur "Angehörigenfreundlichen Intensivstation"

Anders als in vielen Kliniken unserer Region gibt es hier in Lilienthal keine festen Besuchszeiten für Angehörige, denn sie sind jederzeit willkommen! Dies bestätigt nun auch die Auszeichnung "Angehörigenfreundliche Intensivstation" der Stiftung Pflege e.V..

Meistens tritt ein Aufenthalt auf der Intensivstation ganz plötzlich ein. Patienten und Angehörige haben Angst, sind unsicher, sind nicht vorbereitet auf den Intensivaufenthalt und haben Stress. Deshalb werden Angehörige bei uns von vorn herein in die Versorgung eines Patienten miteinbezogen. Dies gibt nicht nur ein Gefühl von Sicherheit, weil es die Hilflosigkeit nimmt, sondern ist auch für das Stationspersonal von Vorteil: Bei Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung in der Kommunikation eingeschränkt sind, können Angehörige Verhaltensweisen und Gesten oft deuten. So kann auch das Stationspersonal den Patienten verstehen lernen.